Vitamin C 1000 daily plus: Die Jahresversorgung
365 Kapseln. Ein Jahr. Unter 11 Cent pro Kapsel. Vitamin C 1000 daily plus ist die günstigste Möglichkeit, sich ein ganzes Jahr lang zuverlässig mit hochdosiertem Vitamin C zu versorgen. 1.000 mg L-Ascorbinsäure plus Hagebutte für bessere Bioverfügbarkeit.
Hagebutte als natürlicher Booster
Hagebutte enthält neben eigenem Vitamin C auch Bioflavonoide, die eine zeitverzögerte Aufnahme ermöglichen. Statt das gesamte Vitamin C auf einmal ins Blut zu schütten, wird es gleichmäßiger resorbiert. Mehr davon bleibt im Körper, weniger landet im Urin.
Vitamin C trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei, schützt die Zellen vor oxidativem Stress, unterstützt die Kollagenbildung und verbessert die Eisenaufnahme. Ein Nährstoff, viele Funktionen – und mit dieser Jahrespackung musst du dich ein ganzes Jahr lang nicht darum kümmern.
Vitamin C: Das Multitalent unter den Vitaminen
Ob Erschöpfungszustände, hartnäckige Infektionen oder Wundheilungsstörungen – frisches Obst oder Obstsäfte waren bereits zu Urgroßmutters Zeiten die Antwort auf zahlreiche körperliche Missstände. Bei Halsweh hilft die heiße Zitrone, bei Müdigkeit ein frisches Glas Saft. Warum? Natürlich wegen des Vitamin C – so die prompte Antwort. Und tatsächlich scheint dieses Vitamin ein echtes Multitalent zu sein, das im menschlichen Körper vielfältige Aufgaben übernimmt.
Was ist Vitamin C?
Fachlich wird Vitamin C als Ascorbinsäure bezeichnet, eine farb- und geruchslose Substanz, die für ihren sauren Geschmack bekannt ist.
Die Zuordnung als Vitamin erfolgte allerdings aufgrund eines Fehlers, nämlich als im Rahmen der Begriffsbildung des Vitamins ein
physiologischer Zusammenhang zwischen Skorbut, der Vitamin C-Mangelerkrankung, sowie Beriberi, einer Vitamin B1-Unterversorgung,
vermutet wurde.
Im Rahmen der Skorbutforschung konnte schließlich nach und nach die Ascorbinsäure isoliert werden, so dass bereits
1934 die pharmazeutische Herstellung von Vitamin C gestartet wurde. Heute ist man sich dank zahlreicher Forschungsjahre über die Bedeutung
dieses Vitamins im menschlichen Organismus mehr als bewusst.
Vitamin C: Die Aufgaben im menschlichen Körper
Vitamin C wird in Laienkreisen zumeist mit der Immunabwehr in Verbindung gebracht und ist deshalb gerade im Zusammenhang mit Infektionskrankheiten ein Thema. Dabei kann die Ascorbinsäure noch viel mehr und übernimmt vielfältige funktionale Aufgaben im menschlichen Organismus:
1. Stärkung des Bindegewebes Kollagen
eine für die Stabilität von Haut, Bindegewebe, Knochen und Zähne elementare Substanz,
ist bei seiner Produktion zwingend auf ein ausreichendes Vitamin C-Angebot angewiesen. Ein Mangel begünstigt nicht nur die unschönen optischen
Folgen eines erschlaffenden Gewebes, sondern kann sich auch negativ auf die Wundheilung auswirken.
2. Gefäßstabilisator
Auch im Zusammenhang mit dem Schutz der Blutgefäße wird die gewebestärkende Wirkung des Vitamin C deutlich. Schließlich
wirkt sich die Ascorbinsäure glättend auf die Gefäßinnenwände aus, sodass der Blutfluss positiv beeinflusst wird. Dies hilft wiederum,
schwerwiegende Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zu vermeiden.
3. Antioxidation
Durch Stoffwechselabläufe im Organismus werden in den Zellen permanent sogenannte freie Radikale freigesetzt. In geringen
Mengen sind diese für den Körper zwar erforderlich, ein Übermaß kann allerdings Gewebeschäden und Beeinträchtigungen des Erbguts zur Folge haben.
Hier nimmt Vitamin C eine Stellvertreterrolle ein und geht anstelle der menschlichen Zellen Verbindungen mit diesen schädlichen Substanzen ein.
4. Hormonregulator
Gerade bei der Ausschüttung verschiedener Hormone, unter anderem von Sexualhormonen, Schilddrüsenhormonen oder
Wachstumshormonen, nimmt Vitamin C eine wichtige Rolle ein. Gleichzeitig sorgt die Ascorbinsäure dafür, dass der Körper aus Dopamin das
Hormon Noradrenalin bilden kann.
5. Verbesserte Nährstoffaufnahme
Mit der Nahrung nimmt der Mensch zahlreiche Nährstoffe auf, die eine bedeutende Position in zahlreichen
körperlichen Abläufen einnehmen. Hier sorgt Vitamin C für verbesserte Aufnahme- und Speicherprozesse. So ist die Ascorbinsäure beispielsweise
in der Lage, in Milz und Darm eingelagertes Eisen wieder in die Blutbahn rückzuführen, so dass es dort wieder zur Verfügung steht.
Ein besserer Sauerstofftransport sowie eine Stärkung der Immunabwehr können das Ergebnis sein.
6. Unterstützung von Entgiftungsprozessen
Vitamin C nimmt positiven Einfluss auf die Leberenzyme, die ihrerseits für den Abbau von Giftstoffen
im Körper verantwortlich sind.
Diese Liste der wichtigen Aufgaben des Vitamin C ist selbstverständlich nicht abschließend. So ist die Ascorbinsäure beispielsweise auch an der Carnitinsynthese im Energiestoffwechsel, an der Fettverbrennung sowie an der Stimmungsregulation beteiligt. Es kann damit sozusagen als Allroundtalent unter den Vitaminen bezeichnet werden.
Warum können Menschen kein Vitamin C selbst herstellen?
Fast alle Lebewesen auf der Erde können Vitamin C selbst synthetisieren – der Mensch jedoch nicht. Der Grund: Wir besitzen zwar noch das sogenannte GULO-Gen (L-Gulonolacton-Oxidase), das für die Umwandlung von Glucose in Ascorbinsäure zuständig ist, doch dieses Gen ist bei uns inaktiv. Es wurde irgendwann in unserer Evolutionsgeschichte durch eine Mutation abgeschaltet.
Oft wird argumentiert, dass Tiere wie Ziegen täglich bis zu 13.000 mg Vitamin C produzieren und wir daher ähnlich hohe Mengen supplementieren sollten. Neuere Forschungen zeigen jedoch, dass dieser Vergleich nicht zutrifft: Alle Spezies, die die Fähigkeit zur Vitamin-C-Synthese verloren haben – darunter Menschen, Meerschweinchen und bestimmte Fledermausarten – besitzen einen speziellen Glucosetransporter namens GLUT1 in ihren roten Blutkörperchen. Dieser Transporter recycelt Vitamin C nach der Interaktion mit freien Radikalen und macht die körpereigene Produktion dadurch überflüssig. Durch dieses effiziente Recyclingsystem sinkt der tägliche Vitamin-C-Bedarf um bis zu das 100-Fache im Vergleich zu Tieren, die Vitamin C selbst herstellen.
Forscher haben berechnet, dass Spezies ohne Eigensynthese etwa 2 bis 3 mg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag benötigen. Für einen 80 kg schweren Mann entspricht das etwa 160 bis 240 mg Vitamin C täglich – deutlich mehr als die offizielle Empfehlung, aber weit entfernt von den Megadosen, die manchmal propagiert werden.
Der Vitamin C-Bedarf des menschlichen Körpers
Wenn Vitamin C ein derart breites Aufgabenspektrum im menschlichen Organismus einnimmt, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ein entsprechender Bedarf vorherrscht, den es zu decken gilt. Dieser kann je nach Alter, Geschlecht und individueller Lebenssituation diversen Schwankungen unterliegen. So haben Kinder grundsätzlich einen geringeren Vitamin C-Bedarf als Erwachsene, Männer hingegen einen höheren als Frauen. Auch Schwangerschaft und Stillzeit, Sport sowie Phasen körperlicher oder psychischer Belastung können den täglichen Vitamin C-Bedarf erhöhen.
Folgende Tabelle soll einen Anhaltspunkt zur täglich empfohlenen Vitamin C Zufuhr darstellen:
Die wichtigsten Vitamin C-Lieferanten
Grundsätzlich ist ein gesunder Mensch, der sich bewusst ernährt, durchaus in der Lage, seinen täglichen Vitamin C-Bedarf ausschließlich durch die Nahrung zu decken. Denn denkt man beim Thema Vitamin C spontan an Zitrusfrüchte, so steckt diese wichtige Substanz doch auch in zahlreichen anderen Lebensmitteln. Folgende Nahrungsmittel können als wichtigste Vitamin C-Lieferanten angesehen werden:
Die größte Menge an Vitamin C ist laut dieser Tabelle in frischem Obst und Gemüse enthalten. Fleisch hingegen eignet sich nur geringfügig als Vitamin C-Lieferant. Der Verzehr Vitamin C-reicher Nahrungsmittel sollte gemäß dem Motto erfolgen: Je frischer, desto besser. Denn Ascorbinsäure ist leider äußerst empfindlich gegenüber Licht, Wärme und Sauerstoff, sodass lange Zubereitungs- oder Lagerzeiten den Vitamin C-Gehalt eines Nahrungsmittels drastisch sinken lassen. Außerdem sollten Sie daran denken, dass der Vitamingehalt einer Obst- oder Gemüsesorte in der Schale beziehungsweise direkt darunter am größten ist. Wenn schon geschält werden muss, dann sollte dies im Sinne der Vitamin C-Zufuhr äußerst sparsam geschehen.
Selbst wenn Sie sich bereits bewusst ernähren, denken Sie daran, dass die bereits erwähnten besonderen Lebensumstände den individuellen Bedarf an Vitamin C teils drastisch steigern können, so dass eine Bedarfsdeckung ausschließlich über die Nahrung eventuell nicht mehr gewährleistet ist.
Mangel und Überangebot
Betrachtet man die vielfältigen Aufgaben, die Vitamin C im menschlichen Körper übernimmt, so ist es eine logische Konsequenz, dass eine Unterversorgung mit Ascorbinsäure nicht ohne unangenehme Mangelerscheinungen bleibt.
Eine besonders schwerwiegende Erkrankung, die aus einem Vitamin C-Mangel erwachsen kann, ist Skorbut. Sie war eine typische Seefahrerkrankheit vergangener Jahrhunderte, die der einseitigen Ernährung an Bord gezollt war. Auch wenn dank des heute glücklicherweise reichhaltigen Angebots an Vitamin C-haltigen Nahrungsmitteln und Ersatzpräparaten diese stark ausgeprägte Form des Ascorbinsäuremangels der Vergangenheit angehört, so können die Symptome eines Skorbuts auch heute noch, natürlich in abgeschwächter Form, eine Vitamin C-Unterversorgung begleiten.
Typische Vitamin C-Mangelerscheinungen sind:
- erhöhte Blutungsneigung vor allem an Zahnfleisch und Haarfollikeln
- geschwächte Immunabwehr mit vermehrten Infekten und teils hohem Fieber
- Muskelschwäche und Muskelschwund
- multiple Entzündungen, bevorzugt der Gelenke
- Herzschwäche
- Bindegewebsschwäche
- gestörte Wundheilung
- Wachstumsretardierung bei Kindern
- allgemein reduzierte Leistungsfähigkeit mit auffallender Müdigkeit und Konzentrationsschwäche
- eine lange Regenerationszeit nach Infekten
Im Gegensatz dazu erscheinen die Folgen einer Vitamin C-Überdosierung nahezu unbedeutend. Denn in der Regel wird ein Übermaß an zugeführtem Vitamin C schlichtweg über den Urin wieder ausgeschieden, ohne weitere Schäden zu verursachen. Einzig in Ausnahmefällen wird von Verdauungsbeschwerden mit Durchfällen berichtet. Nierengeschwächte Menschen sollten allerdings Vorsicht walten lassen, denn bei bestehender Niereninsuffizienz kann ein Überschuss an Vitamin C die Entstehung von Nierensteinen begünstigen.
Auch wenn Vitamin C wasserlöslich ist und überschüssige Mengen über den Urin ausgeschieden werden, interagiert das Vitamin-C-Molekül dennoch mit anderen Nährstoffen und Geweben im Körper. Sehr hohe Dosen über einen längeren Zeitraum können die Nebennieren belasten, den Natriumspiegel erhöhen und möglicherweise Kupfer abbauen. Für akute Infektionen können höhere Dosen zusammen mit den notwendigen Co-Faktoren sinnvoll sein, doch als Dauertherapie über Monate und Jahre ist Vorsicht geboten.
Vitamin C in der Krebstherapie
Ein stark diskutiertes Thema im Zusammenhang mit der Ascorbinsäure ist deren Einsatz in der Krebstherapie. Dabei wird den Krebspatienten eine hochdosierte Menge an Vitamin C verabreicht, die um ein Vielfaches über den empfohlenen Tagesrichtwerten liegt. Je nach Behandlungskonzept kommen zwischen 7,5 und 50 Gramm Vitamin C pro Tag zum Einsatz. Da dies in oraler Form sicher nicht ohne Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt vonstattengehen würde, erhalten die Patienten die entsprechende Ascorbinsäuregabe als Infusion.
Als primäre Behandlungsziele gelten dabei die Verbesserung der Lebensqualität und die Verlängerung der qualitativ hochwertigen Lebenszeit. Studienergebnisse, die wissenschaftlich fundiert den Erfolg der hochdosierten Vitamin C-Infusionstherapie belegen, blieb man bislang allerdings schuldig, was die Diskussionen zwischen Befürworter und Kritikern immer wieder neu entflammen lässt.




