MSM: Organischer Schwefel für Bindegewebe und Gelenke
Schwefel ist nach Calcium und Phosphor das dritthäufigste Mineral im menschlichen Körper. Trotzdem denken die wenigsten an Schwefel, wenn es um Nährstoffe geht. MSM (Methylsulfonylmethan) ist eine organische Schwefelverbindung, die in kleinen Mengen in Obst, Gemüse, Milch und Fleisch vorkommt.
Was macht Schwefel im Körper?
Schwefel steckt in den Aminosäuren Methionin und Cystein – und damit in unzähligen Proteinen. Er ist Bestandteil von Keratin (Haare, Nägel), Kollagen (Bindegewebe, Knorpel) und Glutathion (körpereigenes Antioxidans). Ohne Schwefel kein stabiles Bindegewebe, kein gesunder Knorpel.
Was sagt die Wissenschaft?
Zu MSM liegt eine doppelblinde, randomisierte Studie mit 49 Teilnehmern über 12 Wochen vor, die bei einer diagnostizierten Kniegelenkerkrankung die körperliche Funktion anhand eines standardisierten Fragebogens erfasst hat [1]. Die Gruppe ist klein, die Untersuchung betrifft Patienten in Behandlung, und für MSM existiert keine von der EU zugelassene gesundheitsbezogene Aussage.
Warum MSM supplementieren?
Durch Kochen und industrielle Verarbeitung geht ein Großteil des natürlichen MSM in Lebensmitteln verloren. Selbst bei bewusster Ernährung kann die Zufuhr knapp ausfallen. Dieses MSM liefert 1.000 mg reines Methylsulfonylmethan pro Kapsel. MSM gilt als sehr gut verträglich – Nebenwirkungen sind in der Fachliteratur kaum beschrieben.
Wissenschaftliche Studien
Debbi EM, Agar G, Fichman G, Ziv YB, Kardosh R, Halperin N, Elbaz A, Beer Y, Debi R (2011)
“Efficacy of methylsulfonylmethane supplementation on osteoarthritis of the knee: a randomized controlled study”
BMC Complementary and Alternative Medicine, 2011
Doppelblinde randomisierte Studie mit 49 Teilnehmern einer diagnostizierten Kniegelenkerkrankung über 12 Wochen zu MSM. Die körperliche Funktion wurde über einen standardisierten Fragebogen (WOMAC) erfasst.
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