L-Carnitin plus Calcium: Fettsäuren-Transport mit Muskelunterstützung
L-Carnitin ist ein Transporter. Seine Aufgabe: Langkettige Fettsäuren in die Mitochondrien bringen, wo sie zur Energiegewinnung verbrannt werden. Ohne L-Carnitin können Fettsäuren die innere Mitochondrienmembran nicht passieren – sie würden ungenutzt bleiben.
Was sagt die Wissenschaft?
Sportliche Leistung: Ein systematisches Review untersuchte die Wirkung von L-Carnitin auf die Trainingsleistung und bestätigte seine Rolle im Fettstoffwechsel und der Aufrechterhaltung des mitochondrialen Energiestoffwechsels [1].
Forschungsstand: Ein Teil der L-Carnitin-Forschung stammt aus der Kardiologie und betrifft Patienten nach einem akuten Ereignis unter klinischer Behandlung [2]. Solche Untersuchungen sagen nichts darüber aus, was eine Nahrungsergänzung bei gesunden Menschen bewirkt, und begründen keine Wirkung gegen Krankheiten. Für L-Carnitin gibt es keine von der EU zugelassene gesundheitsbezogene Aussage.
250 mg Acetyl-L-Carnitin (die optimierte Form, die auch die Blut-Hirn-Schranke überwindet) plus 280 mg Calciumcarbonat. Calcium unterstützt die normale Muskelfunktion und die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen. Besonders Vegetarier und Veganer profitieren, da Carnitin vor allem in Fleisch vorkommt.
Wissenschaftliche Studien
Mielgo-Ayuso J, Pietrantonio L, Viribay A, Calleja-González J, González-Bernal J, Fernández-Lázaro D (2021)
“Effect of Acute and Chronic Oral l-Carnitine Supplementation on Exercise Performance Based on the Exercise Intensity: A Systematic Review”
Nutrients, 2021
Dieses systematische Review bestätigte die Rolle von L-Carnitin im Fettstoffwechsel und der mitochondrialen Energieproduktion bei sportlicher Belastung.
Studie ansehenDiNicolantonio JJ, Lavie CJ, Fares H, Menezes AR, O'Keefe JH (2013)
“L-carnitine in the secondary prevention of cardiovascular disease: systematic review and meta-analysis”
Mayo Clinic Proceedings, 2013
Meta-Analyse von 13 kontrollierten Studien (n=3.629) zu L-Carnitin im kardiologischen Kontext, durchgeführt an Patienten nach einem akuten Ereignis unter klinischer Behandlung.
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