Curcuma Cell-Protect: Kurkuma mit vielfacher Bioverfügbarkeit
Kurkuma (Curcuma longa) ist die gelbe Wurzel, die Curry seine Farbe gibt. Seit Jahrtausenden wird sie in der ayurvedischen und chinesischen Medizin genutzt. Der aktive Inhaltsstoff heißt Curcumin – und er hat ein großes Problem: Der Körper kann ihn kaum aufnehmen. Eine wegweisende Studie zeigte jedoch, dass Piperin die Bioverfügbarkeit von Curcumin beim Menschen um 2.000 % steigern kann [1].
NovaSOL: Das Problem gelöst
Curcuma Cell-Protect verwendet die patentierte NovaSOL-Formulierung. Dabei wird Curcumin in winzige Mizellen eingebettet – kugelförmige Strukturen, die den Wirkstoff wasserlöslich machen. Das Ergebnis: Eine nachweislich vielfach höhere Bioverfügbarkeit im Vergleich zu normalem Kurkuma-Pulver. Eine Kapsel NovaSOL-Curcumin liefert mehr verwertbares Curcumin als mehrere Gramm herkömmliches Kurkumapulver.
Was sagt die Wissenschaft?
Gelenke: Zu Curcumin und Gelenkbeschwerden liegt eine Meta-Analyse von acht randomisierten Studien vor, die mit Dosierungen um 1.000 mg Curcumin täglich arbeiteten [2]. Das ist Forschungsstand und keine Produktaussage: Die Zahl der Studien ist klein, ihre Teilnehmerzahlen sind es ebenfalls, und für Curcumin existiert keine von der EU zugelassene gesundheitsbezogene Aussage. Wer unter Gelenkbeschwerden leidet, sollte die Ursache ärztlich abklären lassen.
Antioxidation: Eine GRADE-bewertete Meta-Analyse belegt signifikante antioxidative und entzündungshemmende Effekte von Curcumin auf oxidative Stressmarker und Entzündungsparameter wie CRP und TNF-alpha [3].
100% reines Curcuma-longa-Extrakt
Der Extrakt enthält hochanteilige Curcuminoide – das sind die aktiven Substanzen in der Kurkumawurzel, zu denen neben Curcumin auch Demethoxycurcumin und Bisdemethoxycurcumin gehören. Zusammen bilden sie den vollständigen Curcuminoid-Komplex der Pflanze.
Zwei Wege zum selben Ziel: Piperin oder Mizellen
Hier ist eine Unterscheidung wichtig, die in der Werbung für Kurkuma-Produkte oft verschwimmt. Die viel zitierte Steigerung um 2.000 % [1] wurde mit Piperin erreicht, dem Scharfstoff des schwarzen Pfeffers. Er hemmt den Abbau von Curcumin in Leber und Darm und verlängert so dessen Verweildauer im Blut.
Die Mizellen-Technologie geht einen anderen Weg: Sie macht das von Natur aus fettlösliche Curcumin wasserlöslich, sodass es den Darm überhaupt erst in nennenswerter Menge passiert. Beide Ansätze lösen dasselbe Grundproblem, sind aber nicht dasselbe – die Piperin-Zahl lässt sich nicht auf eine Mizellen-Formulierung übertragen. Ein Vorteil der mizellaren Variante: Sie kommt ohne Piperin aus, das bei empfindlichem Magen stören und die Aufnahme mancher Medikamente verändern kann.
Einordnung
Die Meta-Analyse zu Gelenkbeschwerden [2] arbeitete mit rund 1.000 mg Curcumin täglich – erreicht über konventionelle Extrakte in entsprechend hoher Dosierung. Mizellares Curcumin wird deutlich besser aufgenommen, weshalb die Mengenangabe auf der Packung nicht direkt mit den Studiendosen vergleichbar ist. Für den Vergleich zählt, wie viel Curcumin tatsächlich im Blut ankommt, nicht wie viel geschluckt wurde.
Kurkuma regt den Gallenfluss an. Bei Gallensteinen oder verschlossenen Gallenwegen ist von einer Einnahme abzusehen. Curcumin kann außerdem die Wirkung von Gerinnungshemmern verstärken und den Abbau einiger Medikamente beeinflussen – wer dauerhaft Arzneimittel einnimmt, sollte das ärztlich abstimmen und die Einnahme vor geplanten Operationen pausieren. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine abwechslungsreiche Ernährung und keine ärztliche Behandlung.
Wissenschaftliche Studien
Shoba G, Joy D, Joseph T, Majeed M, Rajendran R, Srinivas PS (1998)
“Influence of piperine on the pharmacokinetics of curcumin in animals and human volunteers”
Planta Medica, 1998
Diese wegweisende Studie zeigte, dass die gleichzeitige Einnahme von 20 mg Piperin die Bioverfügbarkeit von Curcumin beim Menschen um 2.000 % steigerte. Piperin hemmt die Glucuronidierung in Leber und Darm und ermöglicht so eine deutlich höhere Curcumin-Aufnahme.
Studie ansehenDaily JW, Yang M, Park S (2016)
“Efficacy of Turmeric Extracts and Curcumin for Alleviating the Symptoms of Joint Arthritis: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Clinical Trials”
Journal of Medicinal Food, 2016
Systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse von 8 randomisierten klinischen Studien zu Kurkuma-Extrakten und Curcumin bei Gelenkbeschwerden, überwiegend mit Dosierungen um 1.000 mg Curcumin täglich. Die Autoren stufen die Aussagekraft wegen der geringen Zahl und Größe der Studien ausdrücklich als begrenzt ein.
Studie ansehenDehzad MJ, Ghalandari H, Nouri M, Askarpour M (2023)
“Antioxidant and anti-inflammatory effects of curcumin/turmeric supplementation in adults: A GRADE-assessed systematic review and dose-response meta-analysis of randomized controlled trials”
Cytokine, 2023
Diese GRADE-bewertete Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien belegt, dass Curcumin-Supplementierung bei Erwachsenen signifikant antioxidativ und entzündungshemmend wirkt. Die Dosis-Wirkungs-Analyse zeigte positive Effekte auf oxidative Stressmarker und Entzündungsparameter wie CRP und TNF-alpha.
Studie ansehen



